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il Nido
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Restaurant seit 2019 · Filisur · Albulatal

Ein Ort, der Menschen verbindet

Frisch gekocht. Herzlich serviert. Gemütlich geniessen.

Gaststube des Il Nido am Abend mit Holzdecke und Kerzen
Dorfstrasse 65 · 7477 Filisur ☎ +41 79 410 04 30

Unsere Geschichte

Willkommen im Il Nido

il nido, italienisch für «das Nest». Ein Ort, an dem man ankommt und bleibt.

Seit 2019 ist der ehemalige Stall im Dorfkern von Filisur ein Restaurant. Die Architektin Theres Projer hat ihn vor dem Verfall bewahrt und mit viel Gespür für alte Bausubstanz umgebaut: warme Holzelemente, ein einladendes Cheminée und ein grosszügiger Raum, in dem man sich geborgen fühlt.

Geniessen Sie frisch zubereitete Gerichte und eine abwechslungsreiche Küche in entspannter Umgebung.

Ob für ein gemütliches Mittagessen, einen schönen Abend mit Freunden oder einen besonderen Gruppenanlass: Im Il Nido sollen Sie sich rundum wohlfühlen.

Der grosse Raum im umgebauten Stall bei Tag, mit alten Holzbalken und langen Tischen

Das Haus

Ein alter Stall im Dorfkern

Wo einst Tiere untergebracht waren, sollte ein Ort der Begegnung entstehen. Ein Jahr lang wurde renoviert, historische Elemente blieben sichtbar. Weil der Raum zuerst als Probelokal für die Dorfmusik gedacht war, hat er bis heute eine besonders gute Akustik.

Das Haus an der Dorfstrasse 65 in Filisur bei Nacht, mit bemalter Fassade

Der Name

Wo einst Vögel nisteten

In einer Vertiefung der alten Mauer nisteten früher Vögel. Die Mauer ist erhalten geblieben und hat dem Restaurant seinen Namen gegeben.

Die Dachterrasse des Il Nido mit Blick auf die Berge

Draussen

Klein, aber fein: die Dachterrasse

Bei gutem Wetter essen und trinken Sie auf unserer kleinen Dachterrasse.

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Wir halten Ihnen einen Platz warm

Reservieren Sie am einfachsten telefonisch. Für Gruppen und besondere Wünsche schreiben Sie uns gerne eine E-Mail.

Telefon+41 79 410 04 30
E-Mailinido9812@gmail.com

Öffnungszeiten zu bestätigen

MontagRuhetag
Dienstag10:00–14:00 · 17:00–21:00
Mittwoch10:00–14:00 · 17:00–21:00
Donnerstag10:00–14:00 · 17:00–21:00
Freitag10:00–14:00 · 17:00–21:00
Samstag10:00–14:00 · 17:00–21:00
Sonntag09:00–14:00

Feiertage und Saisonpausen geben wir hier und auf Instagram bekannt.

Betriebsferien

  • 18. Oktober – 6. November 2026 · Betriebsferien
Heusuppe mit Bündnerfleisch

Die Küche

Frisch und regional

Gekocht wird stets frisch und mit regionalen Zutaten. Jeden Tag gibt es ein Tagesmenü und ein kleines Angebot à la carte, auch vegetarisch.

Speisekarte

Die Karte von heute

Theres Projer, Gastgeberin des Il Nido

Gastgeberin

Theres Projer

Inhaberin & Architektin

Theres Projer ist Architektin aus Leidenschaft und die Gründerin des Il Nido.

Im Dezember 2015 wurde das historische Gebäude Chesa Cuminanza durch einen verheerenden Brand schwer beschädigt. Mit grosser Hingabe setzte sie sich für den Wiederaufbau und die Restaurierung des Hauses ein und verwandelte die angrenzende ehemalige Scheune in einen einladenden Ort der Begegnung.

Ihre Vision ging von Anfang an weit über die Rettung eines alten Gebäudes hinaus. Sie wollte einen Raum schaffen, in dem Menschen zusammenkommen, gemeinsam feiern, miteinander reden und sich rundum wohlfühlen können.

«Ich hoffe, mit diesem Konzept die Menschen wieder etwas zu vereinen»

— Theres Projer, Muchetta, 2019

Presse

Über das Il Nido geschrieben

pöschtliDonnerstag, 2. Juli 2026 · Seiten 5–7

Das zweite Leben eines alten Stalls

Die Architektin Theres Projer verwandelte in Filisur einen alten Stall in ein apartes Restaurant namens «Il Nido».

Text: Viviane Schwizer

«Wichtig sind für mich Räume mit Charakter, die Geschichte und Gegenwart harmonisch miteinander verbinden.»

Theres Projer

Der Artikel erzählt, wie Theres Projer den Stall im Dorfkern vor dem Verfall bewahrte. Ursprünglich war der Raum als Probelokal für die Dorfmusik geplant, darum wurde bei der einjährigen Renovation besonders auf die Akustik geachtet. Als daraus nichts wurde, entstand mit einer neuen Profiküche das Restaurant. Seit 2019 ist das Il Nido geöffnet, in den ersten Jahren nur im Winter. Lange stand Bernhard «Beni» Grob am Herd, früher Küchenchef im Kulm Hotel St. Moritz.

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Eine grosse Leidenschaft für historische Bauten zeichnet die Architektin Theres Projer aus. Damit ist sie in Filisur, wo sie seit Jahrzehnten lebt, genau am richtigen Ort. Allein schon die Malereien an den Mauern der Häuser aus dem 15. und 16. Jahrhundert im nur noch 400 Seelen zählenden Strassendorf im Engadiner Baustil begeistern die Filisurerin. Nicht umsonst sei Filisur im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder von nationaler Bedeutung aufgenommen worden. Theres Projer sagt mit Nachdruck: «Die Geschichte des Ortes soll in Erinnerung bleiben und mit neuem Leben gefüllt werden.» Dabei zeigt sie auch auf die Sgraffiti an den Hausfronten, die mit der angewandten Kratz- und Ritztechnik zum Kulturerbe dieser Region gehören. Drinnen, in einem ihrer Häuser, verweist Theres Projer auf die althergebrachte, aufwendige Holzverarbeitung, oft mit Lärchen- oder Arvenholz. In den Patrizierhäusern findet man auch alte Möbel aus edlem Nussbaumholz. Gross ist die Bewunderung von Theres Projer weiter für alte Holztüren, Schränke und kunstvolle Intarsien etwa in der Stüva, romanisch für die Stube. Ihre Begeisterung für das kunstvolle Handwerk wirkt richtig ansteckend.

Von Alvaschein nach Filisur

Aufgewachsen ist Theres Projer in Alvaschein, in der heutigen Gemeinde Albula/Alvra, in einer Handwerkerfamilie. Ihr Vater führte im Ort eine Schreinerei-Zimmerei. Ihre Mutter führte ein kleines Hotel. Nach ihrer Ausbildung unterstützte die junge Frau zuerst ihre Eltern im Betrieb. Später machte sie sich selbstständig. Sie wollte in ihrem eigenen Architekturbüro in Filisur zusammen mit einem Team ihre Vorliebe, alte Häuser zu restaurieren, umsetzen. Das ist ihr gelungen. Tradition und Moderne verbindet sie mit ihrer gestalterischen Handschrift: Historische Elemente bleiben sichtbar und prägen den Charakter eines Gebäudes weiterhin. Immer ist es das Ziel der einheimischen Architektin, wertvolle Bausubstanz zu erhalten und einem Gebäude mit einer gelungenen Renovation neues Leben einzuhauchen. Drinnen in den Häusern setzt sie mit ausgewählten Materialien und verschiedenen Stilmitteln zeitgemässe Akzente. Besonders wichtig ist ihr dabei die Atmosphäre: Wohnräume sollen grosszügig wirken, gleichzeitig aber Geborgenheit vermitteln. Es sollen Orte sein, an denen Menschen zur Ruhe kommen, wo sie gerne sind und wo sie neue Energie tanken können. Theres Projer sagt: «Wichtig sind für mich Räume mit Charakter, die Geschichte und Gegenwart harmonisch miteinander verbinden.»

Vision für «Il Nido»

Die architektonische Philosophie von Theres Projer beschränkt sich aber nicht nur auf Wohnhäuser. Schon länger trug die Architektin die Vision mit sich, einen alten Stall im Dorfkern von Filisur vor dem Verfall zu bewahren und ihn einer neuen Nutzung zuzuführen. Wo einst Tiere untergebracht waren, sollte ein Ort der Begegnung entstehen – modern, einladend und dennoch fest in der lokalen Baukultur verwurzelt. Die Umsetzung der Idee war aber nicht so einfach. Ursprünglich war geplant, dass der grosszügig geplante Raum ein Probelokal für die örtliche Blasmusik werden sollte. Bei der einjährigen Renovation wurde daher besonders auf eine gute Akustik geachtet. Die Zusammenarbeit mit der Musik kam dann aber doch nicht zustande. Darum stellte Theres Projer ihre Idee um und plante aus dem neu designten Raum ein Restaurant. «Il Nido» – das Nest – sollte es heissen, dies gemäss der erhalten gebliebenen Mauer, in der in einer Vertiefung einst Vögel nisteten. Mit dem neuen Konzept musste ein kleines Office mit einem Anbau einer professionellen Küche ergänzt werden. Schliesslich gelang es Theres Projer mit viel Engagement und Fingerspitzengefühl, ein Restaurant zu eröffnen, das durch seine Geschichte einen besonderen Charme ausstrahlt.

Essen, trinken und sich wohlfühlen

Bereits im Jahr 2019 ist «Il Nido» zu einem Restaurant geworden, das in den ersten Jahren aber nur in der Wintersaison geöffnet hatte. Die Küche ist empfehlenswert. Gekocht wird stets frisch und mit regionalen Zutaten. Es gibt jeden Tag ein Tagesmenü und ein kleines Angebot à la carte. Zu den traditionellen «Il Nido»-Klassikern gehört die Heusuppe, serviert mit Bündnerfleisch, das Rindsfilet, das Entrecôte Café de Paris sowie ein Cordon bleu, serviert mit Risotto oder Pommes frites und Gemüsebeilage. Auch vegetarische Gerichte sind im Angebot. Bei den Weinen gibt es eine gute Auswahl an Veltlinern sowie das übliche Angebot an Getränken. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist fair. Nicht nur im grosszügigen Innenraum fühlen sich die Gäste wohl, lauschig ist auch die kleine, aber feine Dachterrasse, die bei gutem Wetter zum Essen, Trinken und Geniessen einlädt. Ins «Il Nido» kommen nicht nur Leute vom Dorf, sondern auch Gäste von auswärts. Das Lokal wird gerne für Taufen, Hochzeiten und Firmenanlässe gebucht.

Gemeinsames Schaffen

Theres Projer, die Besitzerin des «Il Nido», könnte den Betrieb nicht alleine stemmen. Sie ist froh um ihr kleines Team, das den Betrieb täglich am Laufen hält. Gekocht hat in den vergangenen Jahren Bernhard, genannt «Beni» Grob, der im renommierten «Kulm Hotel St. Moritz» Küchenchef war. Er ist nun aber im Ruhestand. Neu zum dreiköpfigen Team gestossen ist darum Koch Ralph Lüther, gebürtig aus Kassel. Er arbeitete während vieler Jahre in einem Spitzenrestaurant in Saas Fee. Er hat sich im Frühling aber für Theres Projers «Il Nido» entschieden und kocht nun seit Anfang Juni in Filisur. Lüthers Leidenschaft fürs Kochen spiegelt sich auch in seinen feinen und kreativen Gerichten. Für den Service ist Joana Bucurescu, ursprünglich aus Rumänien, zuständig. Auch sie ist flink, freundlich und zuvorkommend. Was vom «Il Nido» in Erinnerung bleibt: Der zum aparten Restaurant umgestaltete alte Stall imponiert. Er ist zu neuem Leben erwacht. Und die Lebensgeister erwachen auch beim Genuss der Gerichte in der besonderen Gaststätte. Zudem tut das herzliche Team das Seinige dazu, dass es den Gästen gefällt, und dass es ihnen schmeckt.

Viviane Schwizer, pöschtli, 2. Juli 2026

MuchettaNr. 3/2019 · Seite 4

Il Nido

Theres Projer erzählt selbst, wie nach dem Brand ihres Hauses aus der alten Scheune ein Ort der Begegnung wurde.

Text: Theres Projer

«Ich hoffe, mit diesem Konzept die Menschen wieder etwas zu vereinen, dass man wieder miteinander ist, feiert, diskutiert und Vorurteile und Unstimmigkeiten aus dem Wege schafft.»

Theres Projer
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Im Dezember 2015 brannte die linke Seite meines Hauses, welches ich im Jahr 2012 aufwendig restaurierte, komplett aus. Die rechte Seite, welche ich 3 Monate zuvor erworben hatte, wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Ich habe das Haus bewundert und geliebt, denn es zeugte von der baulichen Kunst unserer Vorfahren, die ohne Maschinen und Computer wunderbare und schöne Elemente geschaffen haben.

Mit vielen Schwierigkeiten und finanziellen Folgen, aber mit viel Leidenschaft habe ich die Aufgabe angenommen. Filisur hat das Wahrzeichen alter Zeiten zurückbekommen und zusätzlich wurde die alte Scheune, welche am Haus angebaut und baulich sehr schlecht unterhalten war, zu einer Begegnungsstätte ausgebaut.

Ich habe oft versucht, den Film zurückzudrehen und mich gefragt, was dieser Brand zu bedeuten hatte und wieso die alten schönen Elemente vernichtet wurden. Nach langem Grübeln und etwas Ruhe kam ich zur Erleuchtung. Seit dem ich in Filisur bin, kann ich mich erinnern, dass in diesem Haus immer Streit herrschte, auch in den 10 Jahren, seit ich in dessen Besitz bin. Der Grund ist die Verzettelung der Räume, die Verkäufe von kleinen Parzellen und von einzelnen Hausteilen. So habe ich sieben Parzellen wieder vereint, das Haus wieder sauber aufgeteilt, einen gemeinsamen Garten mit Feuerstelle erstellt und aus dem Stall einen Raum für Feste, Versammlungen, Anlässen, Ausstellungen oder einfach zum Zusammensein geschaffen.

Ich hoffe, mit diesem Konzept die Menschen wieder etwas zu vereinen, dass man wieder miteinander ist, feiert, diskutiert und Vorurteile und Unstimmigkeiten aus dem Wege schafft.

Mit viel Engagement habe ich versucht eine gute, warme und gemütliche Atmosphäre zu schaffen und hoffe, dass die Bevölkerung diesen Raum rege benutzt.

Theres Projer · Quelle: Muchetta, Nr. 3/2019, Seite 4

Originalausgabe als PDF

Galerie

Ein Blick hinein

Der umgebaute Stall am Abend, mit gedeckten Tischen und Kerzen

Gruppen & Anlässe

Zusammen feiern im Nest

Das Il Nido wird gerne für Taufen, Hochzeiten und Firmenanlässe gebucht. Erzählen Sie uns von Ihrem Anlass: Wir besprechen Menü, Ablauf und Platz gerne persönlich mit Ihnen.

  • Taufen
  • Hochzeiten
  • Firmenanlässe
  • Familienfeste
Anlass per E-Mail anfragen

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Wie kann ich einen Tisch reservieren?

Am schnellsten telefonisch während der Öffnungszeiten. Sie können uns auch eine E-Mail schreiben, wir bestätigen Ihre Reservation dann so bald wie möglich.

Wo finde ich die aktuelle Karte?

Die Tageskarte steht hier auf der Website. Weil sie täglich wechselt, geben wir Ihnen gerne auch am Telefon Auskunft.

Kann ich mit einer Gruppe kommen?

Ja. Melden Sie Gruppen bitte im Voraus an, damit wir Tische und Menü vorbereiten können.

Gibt es vegetarische Gerichte?

Ja, vegetarische Gerichte gehören zu unserem Angebot.

Kann man draussen essen?

Ja, bei gutem Wetter auf unserer kleinen Dachterrasse.

Wie komme ich nach Filisur?

Filisur liegt an der Albulalinie der Rhätischen Bahn und ist auch mit dem Auto gut erreichbar. Vom Bahnhof fährt das PostAuto der Linie 572 in zwei Minuten zur Haltestelle «Filisur, Dorf»; zu Fuss sind es etwa zehn Minuten bis in den Dorfkern.

Kontakt & Anfahrt

So finden Sie uns

Il Nido
Dorfstrasse 65
7477 Filisur

46.6713° N · 9.6895° E

Instagram-Konto zu verifizieren

Mit Bahn und PostAuto

Filisur liegt an der Albulalinie der Rhätischen Bahn. Vom Bahnhof Filisur gelangen Sie mit dem PostAuto der Linie 572 in nur zwei Minuten zur Haltestelle «Filisur, Dorf». Von dort erreichen Sie das Il Nido an der Dorfstrasse 65 bequem zu Fuss. Alternativ sind Sie vom Bahnhof in etwa zehn Minuten zu Fuss im Dorfkern.

Mit dem Auto

Über Tiefencastel durch das Albulatal oder von Davos über Wiesen nach Filisur.

Nach der Wanderung

Filisur ist Ausgangspunkt für Touren rund um den Landwasserviadukt und im Parc Ela. Kehren Sie danach bei uns ein.